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Merkatz-Kolumne NÖN – Erster Weltkrieg  

1914 Erster Weltkrieg, 1938 der bösartigste Krieg, 1945 die erste Atombombe, 2014 kriegerische Auseinandersetzungen weltweit. Wie geht es weiter?

 

Wir kennen den letzten Krieg in Europa. Zig Tausende Menschen verloren ihr wertvolles Leben. Betroffen war auch Wiener Neustadt. 1938 am 11. November stand ich mit knapp 8 Jahren vor der Synagoge, in die Menschen hinein getrieben wurden. Am 13 August 1943 fielen die ersten Bomben vom Himmel.  

War der Krieg 1914 bis 1918 ein Vorzeichen? Viele sagen heute, dass der Erste Weltkrieg den Zweiten determiniert hat. Die große Sorge der Menschen in den 30er Jahren vor einem neuen Krieg, reichte jedoch nicht, um den noch viel schlimmeren Zweiten Weltkrieg zu verhindern. 

Die Menschen waren so besorgt, weil sie diesen ersten furchtbaren Krieg erlebt hatten. Mein Vater wurde als Soldat an der Piave gefangen genommen und dabei wurde ihm die Nase gebrochen. Aber er kam mit dem Leben davon. Betroffen waren jedoch auch jene – vor allem alte Menschen, Frauen und Kinder – die zu Hause geblieben waren. Dieser Krieg hat auch in Wiener Neustadt tiefe Wunden gerissen und die Erfahrungen hätten jeden weiteren Krieg verhindern müssen.  

Gerade deshalb sind Ausstellungen wie „Für Kaiser und Vaterland?“, die derzeit im Stadtmuseum läuft, so besonders wichtig. Um uns allen immer wieder vor Augen zu führen, was Krieg bedeutet. Vor allem auch für die Zivilbevölkerung. Vor allem für die Kinder.  

Meine Freunde, geht und schaut euch das an! Auf dass es NIE WIEDER passiert! 

Euer
Karl Merkatz